Zwischen Klöstern und Schlössern bietet die Region rund um unsere Post zahlreiche Möglichkeiten, sich seine Portion Kultur abzuholen. Das sind unsere Tipps.
Wer Südtirol verstehen will, muss nicht nur seine Landschaft erleben, sondern auch seine Geschichten. Wir halten an dieser Stelle immer wieder fest, was es wirklich lohnt zu sehen und zu unternehmen und wie sehr kleine und große Gschichtln das Leben in und um unsere Post bestimmen.
Reich an Geschichte, bietet Südtirol Kulturfans reichlich Gelegenheit, in die Südtiroler Kultur einzutauchen. Zwischen historischen Mauern, zeitgenössischer Kunst und lebendigen Traditionen entfaltet sich eine Kulturszene, die leise begeistert – und lange nachwirkt. Wir haben für Sie Orte, Veranstaltungen und Erlebnisse ausgewählt, die den Aufenthalt bereichern und neue Perspektiven öffnen.
Die Auswahl an Unternehmungen ist lang, daher folgt unsere Auswahl an Kulturtipps, die wir aus persönlicher Erfahrung heraus wärmstens empfehlen können.
Seit dem 14. April 2026 öffnet das Schloss Wolfsthurn nach seiner Winterpause seine Pforten. Zu sehen und zu lernen gibt es dort vor allem, wie die Welt des Adels bei uns tickte und welche Faszination früher wie heute Jagd und Fischerei spielten.
Gar dran vorbeifahren ist kaum möglich, erhebt sich der barocke Gebäudekomplex doch oben auf einem Hügel oberhalb von Mareit bei Sterzing – und damit nur wenige Autominuten von unserer Post entfernt. Das Schöne: Im Schloss sind nicht nur die prunkvollen Räume von damals zu sehen, sondern auch kulturhistorische Schätze aus der Sammlung, die sich rund ums Jagen und Fischen dreht. Bonus: Dauer- werden durch Sonderausstellungen ergänzt und gerade in den wärmeren Jahreszeiten eignet sich der dazugehörige Wanderweg, um auch die Außenanlagen zu bewundern.
Sicherlich kein Geheimtipp für Kulturinteressierte, die ihren Urlaub bei uns verbringen, aber eine Empfehlung, die in dieser Liste wiederum auf keinen Fall fehlen darf. 1142 gegründet, ist das Augustiner Chorherrenstift Neustift nicht wegzudenken aus unserer Region. Das religiöse, kulturelle und auch wirtschaftliche Wirken des Klosters hat große Strahlkraft.
Besonders gut zu wissen: Das Kloster beherbergt eine der weltweit ältesten Weinkellereien und die Produkte sind sehr empfehlenswert. Die eindrucksvollen Klosteranlagen verbinden 900 Jahre Glaubens-, Kunst-, Bildungs- und Wirtschaftsgeschichte und – wie es das Kloster auf seiner Homepage selbst schreibt und was es nicht schöner zusammenfassen könnte – „hinterlässt Spuren, die gedeutet und erzählt werden wollen“. Finden wir auch!
Seit dem 14. April 2026 öffnet das Schloss Wolfsthurn nach seiner Winterpause seine Pforten. Zu sehen und zu lernen gibt es dort vor allem, wie die Welt des Adels bei uns tickte und welche Faszination früher wie heute Jagd und Fischerei spielten.
Gar dran vorbeifahren ist kaum möglich, erhebt sich der barocke Gebäudekomplex doch oben auf einem Hügel oberhalb von Mareit bei Sterzing – und damit nur wenige Autominuten von unserer Post entfernt. Das Schöne: Im Schloss sind nicht nur die prunkvollen Räume von damals zu sehen, sondern auch kulturhistorische Schätze aus der Sammlung, die sich rund ums Jagen und Fischen dreht. Bonus: Dauer- werden durch Sonderausstellungen ergänzt und gerade in den wärmeren Jahreszeiten eignet sich der dazugehörige Wanderweg, um auch die Außenanlagen zu bewundern.
Was Klöster angeht, ist die Empfehlung nicht nur auf Neustift begrenzt – im Gegenteil. Rund um den „heiligen Berg Tirols“, den Säben, dreht sich das klösterliche Schaffen in der Kirche im Weinberg. Der Felsen, auf dem die Anlage majestätisch thront, ist von weitem auszumachen. Entsprechend eindrucksvoll präsentiert sich das Benediktinerinnenkloster. Während der Pandemie wurde es dort zeitweise still, stand das Kloster Säben nach dem Weggang der Benediktinerinnen doch zwei Jahre leer.
Mittlerweile blüht das Kloster Säben neu auf. Die Pilgerseelsorge wurde von der Zisterzienserabtei Heiligenkreuz auf dem ehemaligen Klostergelände übernommen. Es soll wieder geistliches Zentrum für die Region und „Ort des Gebets“ sein. Erfahrbar sind die Kirchen für Gäste, denn die Mönche „setzen die jahrhundertealte Tradition der Spiritualität und Gastfreundschaft auf dem Säbener Berg fort“.
Wer gerne staunt und für den die Renaissance einiges bereithält, sollte sich einen Ausflug zum Schloss Velthurns nicht entgehen lassen. Nach der Winterpause, die bis 1. April anhält, lädt die fürstbischöfliche Sommerresidenz zum Weltwunderzyklus, in die Katharinenkapelle und zeigt Relikte der Brixner Fürstbischöfe. Interesse geweckt? Das und noch viel mehr gibt es im Schloss aus dem späteren 16. Jahrhundert.
Einblick in die reiche Geschichte erhalten Besucher natürlich am besten vor Ort. Wer sich derweil schon belesen möchte, was die Historie und Feinheiten der Architektur im Fürstenzimmer und Co. angeht, kann das auf der Homepage des Schlosses tun. Familientipp: Im Sommer gibt es in der Regel Kinder-Schlossführungen.
Es glitzert, glänzt und funkelt – kein Wunder: Im Mineralienmuseum Teis dreht sich alles um einen fundierten Einblick in die geologische Vielfalt Südtirols. Ab Palmsonntag, 29. März 2026, stehen die Türen Interessierten wieder offen. Die Teiser Kugeln und Bergkristalle aus dem Alpenraum strahlen in den schönen Räumlichkeiten des Museums.
Zu sehen ist allen voran das Lebenswerk von Paul Fischnaller. Der Mineraliensucher und -sammler steuerte bei, was es heute zu bestaunen gibt. Prächtige Mineralien zeugen von einer Zeit, die lang vor uns existierte. Langweilig dürfte es mit der Sammlung ohnehin nicht werden, werde diese doch stets um neue, sehenswerte Funde ergänzt.
Gänzlich um den sogenannten Lodenstoff – ein robuster, traditioneller Wollstoff – dreht sich die Loden-Erlebniswelt in Vintl. Diese verbindet Museum, Manufaktur und Genuss unter einem Dach. Auf rund 3000 Quadratmetern erleben Besucher die Welt des traditionellen Bozner Lodens – von der Schafschur über das Walken bis zu Kämmen und Spinnen der Wolle. Die einzelnen Schritte der Herstellung werden anschaulich erklärt und machen regionales Handwerk verständlich und greifbar.
Mit interaktivem Museum, Freigehege, großer Verkaufsfläche und dem Restaurant Lodenwirt ist die Lodenwelt besonders familienfreundlich. Die noch bessere Nachricht: Auch bei schlechtem Wetter macht es dort Spaß, Zeit zu verbringen.